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Smart Metering

Smart Metering?

Die Bundesregierung will den Einbau von intelligenten Stromzählern neu regeln. Doch die geplante Verordnung sorgt für Verwirrung in puncto Einbaupflichten. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.


Mechanische Stromzähler werden von digitalen Zählern abgelöst. 

Die Bundesregierung hat ihre Pläne für intelligente Stromnetze vorgestellt. Zwar müssen Normalverbraucher keine "intelligenten Messsysteme" einbauen, doch ist vielen Verbrauchern unklar, was die vorgeschriebenen "intelligenten Stromzähler" können und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Systeme bieten. Antwort auf die wichtigsten Fragen rund um die neue Regelung.

Was ist der Unterschied zwischen intelligenten Stromzählern und intelligenten Messsystemen?

Sogenannte intelligente Zähler (iZ) sind im Grunde nur elektronische Zähler, die später zu intelligenten Messsystemen nachgerüstet werden können. Es stellt sich daher die Frage, ob diese Zähler überhaupt als "intelligent" oder lediglich als "elektronisch" bezeichnet werden sollten. Die Zähler selbst verfügen über ein kleines Display sowie Schnittstellen zum Auslesen der Daten und zur Verbindung mit Kommunikationsmodulen. Unsere Lösungen ...hier.

Ohne diese Erweiterungen bieten sie weder dem Verbraucher noch dem Netzbetreiber wesentlich mehr Funktionen als die gewohnten mechanischen Ferraris-Zähler. Es gibt keinen Kommunikationskanal für eine Fernablesung durch den Netzbetreiber oder eine Verbrauchsvisualisierung in der Wohnung des Kunden oder die Möglichkeit variabler Tarife. Um dies zu ermöglichen, muss ein sogenanntes Smart Meter Gateway an den elektronischen Zähler angeschlossen werden, was dann ein intelligentes Messsystem (iMes) ergibt.

Für diese Geräte hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits hohe Anforderungen an Datenschutz und technische Sicherheit festgelegt. Solche Smart Meter Gateways erlauben eine bidirektionale Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Verbraucher.

Auf diese Weise können nicht nur die Verbrauchsdaten zeitnah an den Netzbetreiber übermittelt werden, sondern auch mit Hilfe von Schaltboxen oder Smart-Grid-fähigen Haushaltsgeräten Stromverbraucher oder -erzeuger zu- oder abgeschaltet werden. Zudem erlauben sie variable Stromtarife. Diese intelligenten Messsysteme kommunizieren per LAN, WLAN oder Mobilfunk mit Netzbetreibern und der Hausautomation.

Was sind Smart Meter?

Leider gibt es keine einheitliche Übersetzung für Smart Meter. Korrekt wäre es, damit nur intelligente Messsysteme zu bezeichnen. Allerdings werden auch elektronische Stromzähler bisweilen als Smart Meter bezeichnet, so dass nicht mehr klar zwischen den einzelnen Geräten und Konzepten unterschieden werden kann. Wir bieten vom Stromsensor bis zum Modbus Zähler alle Varianten an ...mehr hier.

Was kosten die Messgeräte den Verbraucher?

Das Bundeswirtschaftsministerium will Kostenobergrenzen für Einbau und Betrieb der Messgeräte festlegen. Die elektronischen Stromzähler sollen "für bis zu 20 Euro jährlich eingebaut und betrieben werden". Die intelligenten Messsysteme sollen den Verbraucher weniger als 100 Euro im Jahr kosten. Verbraucherschützer warnen jedoch davor, dass die Netzbetreiber sich mögliche höhere Kosten über höhere Netzentgelte wieder zurückholen. 


 

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Schlagzeilen

21.09.2015:

Axel Friedrich Umweltexperte und ehem. Abteilungsleiter "Umwelt und Verkehr" beim Umweltbundesamt zum VW Diesel Abgas Skandal:

... Ja, die Problematik ist bekannt. Aber die Verknüpfung zwischen der Autoindustrie und der Politik sind eng. In anderen Ländern wie Italien, Schweden oder Frankreich ist es allerdings auch nicht besser. Aber wenn ich ein Gesetz mache, muss ich das auch nachprüfen. Wer nicht nachprüft, wird beschissen. Das ist in allen Bereichen des Lebens so.